Es war einmal…
Mit dem netten Namen Fabian von meinen Eltern später beschenkt, durfte ich in der Oktobersonne im Jahre 1982 das erste mal das Licht der Welt in Longerich erblicken. Das ist ein süßes verschlafenes Vorörtchen von Köln, das aber selber mit der Stadt zusammengewachsen ist, aber den Lärm der Großstadt außen vor hält.
Sogar in der gleichen Strasse, in der ich dann später auch mal wohnen sollte, gabs ein Krankenhaus mit dem hinreissenden Namen
"Zum Heiligen Geist"
und diesem Link wäre ich auch beinahe gleich wieder gefolgt, denn meine Nabelschnur hatte sich um mein Hals verdreht und schnührte mir so die Luft ab.
Aber auch sonst hatte ich nicht das Glück, oder meiner Ansicht - Der unbeschwerten Kindheit-, denn um so schwerer die Kindheit ist um so mehr Fähigkeiten bekommt man für das spätere Leben.
Schnell gesagt; Ich hatte eine ziemlich Ereignisreiche Kindheit und das Glück, dass mir und meiner Mutter auch nichts erspart geblieben ist.
Ich bin mit meinem 14. Lebensjahr von zuhause ausgezogen,
als Reaktion auf den damaligen Lebensgefährten meiner Mutter. Meine Eltern hatten sich getrennt als ich fünf war.
Doch egal wie schlimm sich auch jede Kindheitsstory anhören mag und für den einzelnen eine schmerzhafte Reise birgt, so muss man sich doch nur in der heutigen Situation einmal fragen:
"Ist das Leben, das ich jetzt, in diesem Augenblick mein eigen nenne, lebenswert?
Diese nette Frage habe ich mir schon oft gestellt und leider meistens negativ beantwortet oder beiseite geschoben!
Aber gut, dieser Schmarn oder Lückenfüller steht in genügend Büchern der Welt geschrieben. Ich möchte auch nicht konkurrieren, sonder nur auf einen Punkt zu sprechen kommen.
In der Grundsatz fällt sein Leben mal einen ganz neuen Blickwinkel zu bieten und sich von dem alten Leben verabschieden,
um ein neues ….. zu finden……!
Ob ich dort angekommen bin weiß ich jetzt sicher noch nicht, aber die innerliche Blockade von einem Stadtler wieder zu Normaden zurück zu bilden.
Denn was hält uns den die ganze Zeit an einem Ort, Familie, Freunde oder der Beruf`?
Nein, alles nur Vorwände, denn bis auf die Familie kann man alles neu finden!
Und wenn man die Sache mit einem Auto, Haus oder anderen Wertgegenständen beantworten, sollte man sich mal über den weisen Gedanken einen Kopf machen:
Desto mehr Dinge du hast, um so mehr Dinge haben dich!
Die dir eine Eisenkugel an Bein legt!
Fortsetzung folgt:
